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Leseberichte zur Neuerscheinung von Mira Puschelfuß: *Das Kaninhop-Turnier*, Leseproben und Verkaufslinks

LESEPROBEN gibt es über die folgenden Links zum Download:

Leseprobe_Anfangskapitel-mit-WZ.pdf      *       Leseprobe_GemeineGeheimeTricks-mit-WZ.pdf

Erhältlich ist das Buch über den örtlichen Buchhandel und im Internet, z.B. bei Amazon und Ebay (Shop Geliebte-Tiere)

Stimmen von Leserinnen:

Hannah Lauterbach, 11 Jahre: Rezension „Das Kaninhop-Turnier“ von Mira Puschelfuß

In dem Buch „Kaninhop-Tunier“ geht es um Lisa, die ein Kaninchen namens Mona hat und die sich sehr gut verstehen.

Mona und Lisa finden eine Sportart, die Kaninhop heißt, in der Kaninchen über Hindernisse springen müssen.

Mona und Lisa überredeten Lisas Mutter Geschirr und Stangen zum Drüberspringen zu kaufen, aber das Geschirr passte Mona nicht. Deshalb hatte sie Angst über die Hindernisse zu springen. Am Ende schaffte es Lisa doch Mona zu überreden.

In dem Buch „Kaninhop-Tunier“ lernt man viel über Kaninchen und wie sie gehalten werden.

Hinz, Kunz (die Kaninchen von Lisas Mutter) und Mona streiten sich immer, wie Lisa und Lisas Mutter – das ist sehr lustig.

Man kann das Buch sehr gut verstehen und es ist eine sehr schöne Geschichte. Ich finde es schön, dass Lisa und Mona sich so gut verstehen.

Am Ende wird es noch einmal richtig spannend, weil ein Hund am Ende auf Mona zurast und Mona tierische Angst bekommt. Dann kann sie nicht bei dem Parcourslauf mitmachen

von Hannah Lauterbach, 11 Jahre

 

LESERIN Nicole Zieger, 27 Jahre, aktive Kaninhopperin:

In „Das Kaninhop Turnier“ entdecken die Schülerin Lisa und ihr Kaninchen Mona die Sportart Kaninhop und bereiten sich auf ihr erstes Turnier vor. Die Autorin entführt den Leser mit einer bildreichen Erzählsprache in die Gefühlswelt von Mona und ihrer Halterin. Dabei erleben sie aufregende aber auch heitere Momente, die das Auf und Ab im Leben eines Tierhalters sehr treffend darstellen. Besonders positiv zu bewerten ist die Entwicklung der Hauptfiguren, die im Laufe der Geschichte vor allerlei Problemen stehen und diese gemeinsam lösen müssen.

Die Autorin vermittelt in „Das Kaninhop Turnier“ Wissen über die Ernährung und Bedürfnisse von Kaninchen und welche Missverständnisse zwischen Mensch und Tier entstehen können. Daher ist dieses Buch nicht nur als Gute-Nacht-Geschichte sondern auch als Lektüre für Kaninhopanfänger sehr gut geeignet. Die Illustrationen sind etwas wirr und an manchen Stellen undeutlich gezeichnet, doch die bildreiche Erzählsprache gleicht dies wieder aus.

Als aktive Kaninhopperin konnte ich mich mit ‚Lisa‘ identifizieren und erinnerte mich amüsiert an meine Anfänge im Kaninhop und die Eigenheiten meiner Kaninchen."

 

Leserin Stefanie Graf aus Bayern:

Es ist ein Buch für jedes Kind, männlich wie weiblich. Lisa, die „Kaninchenmami“ (1) und Mona, der Kinderhase sowie die Oma des Kaninchenkindes leben zusammen und bilden für rezipierende Kinder das Identifikationsmedium, um Rollen im Lesen oder Hören der Geschichte nachzuvollziehen und einzunehmen, die sie in ihrem Alltag kennen oder noch kennenlernen werden. 

Das „Kaninhop“ aus dem Titel des 156-seitigen Buches ist ein Turniersport, den die Hasenfamilie im Fernseher ansieht und der für ihre Indoor-Aktivitäten das Vorbild darstellt, da sie ziemlich schnell beschließen, so etwas auch selbst zu veranstalten, denn es geht in der Hasenfamilie um körperliche und geistige Aktivität in jeder Form, weshalb auch Mona zum Beispiel ein sogenanntes „Brain-Lab“ zur Weiterentwicklung ihres Gehirnes nutzt.

In der Geschichte spinnen sich zwei Stränge: die real erzählte Geschichte und die „by-the-way“ vermittelten Weisheiten, die die Hasen hin und wieder äußern. So wird zum Beispiel über das Thema des gehetzten Menschen gesprochen, denn Mona als Hase kann nicht verstehen, dass die Menschen immer „irgendetwas machen“ (7) müssen und rätselt über den Antrieb zu solchem Aktionismus.

Lustige Details und genaue Beschreibungen zum Beispiel der Nahrung und des Umfeldes der Hasen regen die Fantasie an, verleiten zu geistigen Ausflügen in bunte Welten der Vorstellung und generieren in den Köpfen jedes Kindes und jedes Erwachsenen fröhliche Erlebnisse.

Gleichzeitig geht es noch um Themen, die Kinder betreffen, wie Schule, Elternverhalten, Medienkonsum und auch mittlerweile die Thematik der Fettleibigkeit, weshalb das Hasenkind den Turniersport nämlich auch betreiben soll.

Insgesamt ist das Buch eine äußerst gelungene Mischung aus Unterhaltung und Erziehung, es nutzt und gefällt ganz im alten Sinne des Horaz und seiner Regeln für gute Poesie. Daher sage ich auch als Erwachsene: ich mag Hasen umso mehr, seit ich das Buch gelesen habe und wurde angeregt, mir meine eigene Lebensweise noch bewusster zu machen und mir die kindliche Fantasie zum Vorbild zu nehmen. Uns „ernsthaften“ Erwachsenen im Räderwerk von Profit, Termin und Pflicht gebricht es enorm an freier Gedankentätigkeit und Fantasie.

  

Leserin D. Bischoff, 27 

Das Buch gibt verschiedene Erzählperspektiven wieder. Zum einen wird aus der Perspektive der Kaninchen Mona, Hinz und Kunz erzählt, zum anderen wird die Sicht der zwölfjährigen Lisa und ihrer Mama dargelegt.

Der Fokus liegt jedoch bei dem Kaninchen Mona und ihrer Besitzerin Lisa, welche gemeinsam die Leidenschaft für Kaninhop-Sport entdecken.

Um Hindernisse für Mona zu kaufen, entlockt Lisa ihrer Mama Geld, unter der Bedingung nun etwas Vitaleres zu unternehmen, als lediglich fern zu sehen oder sich Spiele mit Apfelchips auszudenken.

 Zunächst verläuft das Kaninhop-Training nicht so erfolgreich wie gedacht, denn dem Kaninchen Mona gefallen das Tragen von Kaninhop-Geschirr und die Hindernisse nicht sonderlich.

Als schließlich Lisas Jeans enger wird und selbst Mona in ihrem Buddellabyrinth stecken bleibt, greift Lisas  Mama ein und verordnet den beiden sportliches Training im Garten.

Im Garten befinden sich die zwei Kaninchen Hinz und Kunz, welche Mona beim Springen beobachten und über sie lästern. Die Anwesenheit der beiden stört Mona zunächst. Wie jedoch der Klappentext verrät, müssen auch Hinz und Kunz schon bald beim Training mitmachen.

Der Charakter der Mutter ist interessant, da sie sich im Gegensatz zu ihrer Tochter Lisa ständig rechtfertigen muss, während Lisa und ihrem Kaninchen das Glück nahezu in den Schoß fällt.

Dennoch wird die Rolle der Mutter mit viel Ironie und Humor dargestellt, welche auch immer wieder gekonnt, mit lustigen Sprüchen ihrerseits gemeistert werden

Hinz und Kunz absolvieren ihr Training wie gewohnt eher mittelmäßig, ganz im Gegenteil zu Mona, welche den Sport sehr erfolgreich meistert.

Widererwartens bringt das Turnier durch verschiedene Gefahren eine dramatische Wende, anstatt nur ein vergnügliches und ausgelassenes Erlebnis.

Das Buch ist hübsch und mit viel Liebe gestaltet worden, welches zum Lesen anregt und unterhaltsam ist. Es umfasst 154 Textseiten und zwei extra Seiten mit Informationen zur Autorin Mira Puschelfuß und dem Verlag.

Da ein Inhaltsverzeichnis im Buch selbst fehlt, liste ich hier die Kapitelüberschriften auf:

Ein besonderer Fernsehabend, Durcheinander schwarz auf weiß, Und dann…Kanin…wie nochmal? Kaninhop ; Apfelchips-Sport, Im Garten bei Hinz und Kunz, Erfolg bringt Nachahmer, Das geht gar nicht …?!, Geheime/gemeine Tricks, Erste Vorstellung im Verein, Turniervorbereitungen, Das Kaninhop Turnier, Ein ganz besonderer Tag

 

Vielen Dank an unsere Rezensentinnen.  Weitere Leseberichte folgen

 

Verlag 30.12.2018 0 617
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