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Verfügbarkeit unserer Titel * Bestellungen im Buchhandel * Ebayshop * Amazon * Bei uns

Zeit für Gejammer ! Mit neuen Kampagnen wie der Online-Anbindung von Buchhandlungen an - scheinbar - das Verzeichnis Lieferbarer Bücher - wird nun das Prinzip der Lieferbarkeit, das einstmals durch das VLB gesichert war, von Buchhändlern und Zwischenbuchhändlern sabotiert und eine Zensur eingeführt. Bücher, die nicht über die (für die Verlage sehr teuren) Barsortimente vertrieben werden (von denen es in Deutschland auch nur drei gibt), werden in den Online-Bestellabfragen der Buchhandlungen, die über das VLB verlinkt werden, als "NICHT LIEFERBAR" tituliert oder mit "KEINE INFORMATIONEN VERFÜGBAR" als nicht-existent dargestellt - eben weil die Bücher nicht bei den Barsortimentern vorliegen. Für nichtsahnende Leserinnen und Leser, die z.B. unsere Kaninhop-Broschüre suchen, heißt das natürlich erstmal, dass mit dem Buch oder der Lieferbarkeitsbehauptung irgendetwas nicht stimmt ! Wer kennt schon Ausdrücke wie "Sortimente" bzw. weiß, was das für den Buchhandel gegebenenfalls bedeutet. Es kann sogar sein, dass Buchhandlungen ausschließlich bei den Sortimentern bestellen - nicht mehr, wie früher, direkt beim Verlag oder über den Sortimenter beim Verlag ! Das VLB ist damit nur noch eine Grundrechtsfassade, denn dort können sich nicht nur Großverlage eintragen, die Bücher ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen, sondern auch Kleinverlage, Selbstverlage oder sogar AutorInnen, die für einen einzelnen Titel gerne eine Art Identifikationsnummer haben möchten, der den gezielten Vertrieb zumindest vereinfacht. Das bedeutet konkret, wer publizieren will und sein Buch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will, kann dies über das VLB klassischerweise tun. Die Barsortimente hingegen sind nicht verpflichtet, das Buch in ihr Sortiment aufzunehmen. Sie treffen gezielt eine wirtschaftliche (oder eben auch mal politische) Vorauswahl und erwarten neuerdings auch, dass die Verlage auf sie zukommen und sich den individuellen Preisdiktaten der Sortimenter fügen (z.B. 40 bis 50 % Provision). Wenn sich entsprechend die Sortimenterinformationen flächendeckend auch im Internet, nicht nur im regionalen Buchhandel durchsetzen, bedeutet das, dass Bücher, die von den drei Sortimentern in Deutschland - gegebenenfalls nach Absprache - ignoriert werden, keine Chance mehr haben, an die Öffentlichkeit zu gelangen. Sie werden überall, wo man üblicherweise nach Büchern sucht, fälschlich als Nicht Lieferbar, Nicht Verfügbar oder Unbekannt bezeichnet werden und so nicht käuflich zu erwerben sein. Alternativen, wie die Verlinkung zu Online-Buchläden der Verlage selbst, bietet das VLB nämlich nicht an !!! Wir werden nun erzwungenermaßen wohl unser Glück bei den Barsortimentern versuchen, denken aber, dass es Zeit ist für eine Verfassungsklage * gegen diese Unterwanderung des VLB (damit auch der vertraglich gesicherten Leistungen des VLB, für die die Verlage ja auch zahlen) und * gegen die faktische ZENSUR durch die Barsortimenter - die im Zweifelsfall, wie durch 'Schwarze Listen' im Nationalsozialismus, auch persönlich-politisch ausgeübt werden kann, da die Barsortimente ihre Entscheidungen nicht begründen müssen - und * gegen die kartellrechtliche Misslage, da die Barsortimenter sich untereinander absprechen können, wodurch bei einer Aufteilung in Typengruppen (Belletristik / WIssenschaft / Theologie+Erbauung) eine Monopolsituation entsteht, durch die die Verlage noch weiter erpressbar werden. 


Die Problematik wird leider auch durch Internetbuchangebote wie bei Amazon oder Ebay kaum abgeschwächt, da beide keine Buchhandlungen sind und Amazon auch die Buchpreisregelungen mit Portopauschalen unterwandert. Dies hat nicht nur für KäuferInnen die Folge, dass sich der Preis für ein Buch häufig um 30 % bis 80 % erhöht - obwohl das Porto nicht einmal wirklich in der Hohe anfällt - sondern auch für die Buchhändler die Konsequenz, dass ungeheurer Rechnungsaufwand erforderlich wird, da Porto, Verkaufsgebühren bei Amazon und der Verkaufspreis des Buches selbst unterschiedliche Steuersätze haben (gegebenenfalls angleichbar), also alles einzeln verbucht werden muss. Aber von der Unbill der Verlage ganz abgesehen, werden LeserInnen in Deutschland durch die Onlinesuchen in den Sortimenten, die als ausschließlicher Buchbestand des Buchverkaufs in Deutschland gegenüber den Interessierten auftreten, auch schlichtweg um die Bücher betrogen, nach denen sie suchen, und auf Titel fixiert, die bei den Sortimentern aus welchen Gründen auch immer nicht geführt werden - Großverlage, Konzerne mit Buchhandlungen als eine Sparte im Unternehmenskomplex wie Douglas, Parteien etc. können gegebenenfalls mit ein paar Drohungen oder Überweisungen massiven Einfluss nehmen - all das ist für die 'Öffentlichkeit' absolut nicht nachvollziehbar oder transparent. Da insbesondere durch die konservative Schulpolitik der letzten zwanzig Jahre auch die Autoritätshörigkeit der LeserInnen in Deutschland wieder gestiegen ist, werden die eine oder der andere vielleicht einwenden, dass so doch auch verhindert werden kann, dass sich 'satanische Verse' verbreiten - das ist natürlich nichts anderes, als ein Eingeständnis, dass Zensur stattfindet - was verfassungswidrig ist ! Es zeigt aber, dass - ja, musste ja kommen - die scheinbar liberale Zuzugspolitik der konservativen Regierung nicht dem guten Herzen von Angela Merkel entspringt (selbst wenn sie selber das glauben sollte), sondern dem macchiavellistisch-machtpolitischen Kalkül des äußerst-rechten Flügels der konservativen Regierungsparteien, da mit dem rein personellen Anteil von 'fremdem', und als bedrohlich empfundenen Gedankengut in Deutschland natürlich auch die Bereitschaft wächst, Zensurmaßnahmen und eine entsprechend nachlässige Handhabe des Verfassungsrechts, positiv zu werten. Leider befindet sich ja Deutschland schon seit Beschluss des Grundrechts in der Verfassung, dass der Verfassungsschutz zu ihren größten Feinden gehört.... Davon ganz zu schweigen, dass man den beruflichen Status von BuchhändlerInnen (und die damit verbundene Bezahlung) natürlich immer weiter senken kann, wenn die Beratungs- und Vorauswahl de facto von Sortimentern getroffen wird, und deren Bereitschaft zur Vereinfachung erhöht, wenn man sie schlecht bezahlt.

However - im Zweifelsfall gibt es alle unsere Kaninchenromane, Kaninhop-Broschüren, Kaninchen-Biografien, Kaninhop-Kalender, Autobiografische Kaninchenkalender, Gespensterkaninchengeschichten, Puschelfußpapiere, Broschüren, Poster, usw. sowie Kaninhop-Zubehör und noch mehr schöne Dinge rund ums Haserl bei UNS

im Ebay-Shop Geliebte-Tiere

* Wir liefern Bücher portofrei und versenden alles innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung als Brief oder im günstigsten Format ! *

Vermutlich wird es uns im Laufe des Jahres auch in den Sortimenten geben, aber falls nicht, bleiben wir halt die beste Adresse.

Es ist aber auch möglich, dem lokalen Buchhandel zu sagen, er soll direkt bei uns bestellen ! Anruf genügt: 08233 7980055 oder mobil 0173 908 23 74 oder Email ur@geliebte-tiere.de / ur@dr-ulrike-ritter-verlag.de

Rückgaberichtlinien wie im Shop innerhalb von 14 Tagen im unversehrten Zustand 

Bitte beachtet / beachten Sie die angegebenen Zeiträume für das Erscheinungsdatum im VLB ! Sowie die Angaben zum Lieferbarkeitsstatus dort ! www.buchhandel.de

Der "Initiative" der Bestellung im Lokalen Handel von den Buchhandels-Seiten aus einfach nicht folgen. 

 

Verlag 03.03.2019 0 45
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